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24.01.2004 / Titel / Seite 1

Fälscher am Werk

Prozeß in Hamburg: Weder CIA noch BAW halten neuen Kronzeugen gegen Mzoudi für glaubwürdig

Rainer Rupp

Die Aussagen eines angeblichen Exagenten des iranischen Geheimdienstes – Deckname Hamid Reza Zakeri –, die ein Beamter des Bundeskriminalamtes (BKA) am Donnerstag im zweiten sogenannten Hamburger Terrorprozeß gegen den Angeklagten Abdelghani Mzoudi vorgetragen hatte, wären »dazu geeignet, die Weltgeschichte umzuschreiben«, kommentierte die Süddeutsche Zeitung am Freitag mit leichtem Hohn. Nach Angaben Zakeris soll die iranische Regierung nicht nur mit dem Sohn von Bin Laden zusammengearbeitet, sondern Al Qaida aktiv bei den Vorbereitungen für die Anschläge vom 11. September 2001 unterstützt haben. In diesem Zusammenhang soll auch der in Hamburg angeklagte Mzoudi, der sich gut mit Geheimcodes auskenne, im Iran gewesen sein. Allerdings habe Zakeri den Angeklagten nie persönlich gesehen. Auch wisse er nicht, wann genau der im Iran gewesen sei.

Zur Erinnerung: Nachdem eine im Dezember vom BKA übermittelte Zeugenaussage Mzoudi entlastet hatte, hob der 3. St...

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