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24.06.2016 / Ansichten / Seite 8

Gefährdeter Frieden

Waffenstillstand in Kolumbien

André Scheer

Die zwischen den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) und der kolumbianischen Regierung getroffene Vereinbarung eines endgültigen beiderseitigen Waffenstillstandes markiert einen historischen Einschnitt, der das seit mehr als 50 Jahren andauernde Gemetzel hoffentlich beendet.

Die Zeichen dafür stehen trotz aller Widrigkeiten besser denn je: Bogotá hat sich verpflichtet, Sicherheitsgarantien für die bisherigen Guerilleros abzugeben sowie die Paramilitärs und deren Unterstützer zu bekämpfen. Die FARC ihrerseits legen zwar die Waffen nieder, eine Abgabe »bis zur letzten Pistole«, wie es Staatschef Juan Manuel Santos formulierte, erfolgt aber erst nach Unterzeichnung des endgültigen Friedensvertrages. Dieser könnte nach Informationen aus Verhandlungskreisen noch im Juli abgeschlossen werden.

Der Weg zum Frieden in Kolumbien ist trotzdem noch lang. Nicht nur, dass die Verhandlungen mit der zweitgrößten Guerillaorganis...

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