23.06.2016 / Inland / Seite 4

Streit um »Flüchtlinge fressen«

Berlin: Grünflächenamt verlangt Abbruch von Protestaktion mit Tigern

Aus Protest gegen die deutsche Asylpolitik will die Aktionskunstgruppe »Zentrum für politische Schönheit« am 28. Juni angeblich Freiwillige mit Flüchtlingsstatus von Tigern fressen lassen. Doch wer so etwas ankündigt, hat seine Rechnung ohne das Straßen- und Grünflächenamt Berlin-Mitte gemacht: Es verlangt von der Gruppe den Abbau einer Arena mit vier lebenden Tieren, die vor dem Maxim Gorki Theater errichtet wurde. Die Sondernutzungserlaubnis sei unter falschen Voraussetzungen erteilt worden, betonte der Leiter des Amts, Harald Büttner, am Dienstag laut Nachrichtenagentur dpa. Die Arena stand aber bei Redaktionsschluss am Mittwoch noch dort. Die Pressesprecherin des »Zentrums für politische Schönheit« (ZPS), Thilda Rosenfeld, sagte dazu gegenüber junge Welt, sie rechne nicht mit einer Räumung. Das Grünflächenamt habe bisher keinen Kontakt zu den Aktionskünstlern...

Artikel-Länge: 2720 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe