22.06.2016 / Ausland / Seite 8

»Ich bin Reformistin und Revolutionärin«

Wohin steuern die Schweizer Jusos? Am Samstag bestimmte der Verband seine Führung. Ein Gespräch mit Tamara Funiciello

Patricia D'Incau, Bern

Seit Samstag sind Sie Präsidentin der Schweizer Juso, der größten Jugendorganisation des Landes. Stark wurde Ihr Verband mit seiner Vorlage zur Lohnbegrenzung, der 1:12-Initiative, die 2013 breite Diskussionen auslöste. Das darauffolgende Projekt zum Verbot der Nahrungsmittelspekulation konnte daran schon nicht mehr anknüpfen. Und nun haben die Delegierten am Wochenende entschieden, eine Initiative zu lancieren, ohne überhaupt ein konkretes Thema zu haben. Was ist denn da los?

Diesen Weg sind wir bereits bei der Spekulationsstop-Initiative gegangen. Das Instrument der Initiative hat eine außerordentliche Schlagkraft. Man ist auf der Straße, um Unterschriften zu sammeln, man hat Kontakt mit den Leuten, man hat Aufmerksamkeit. Die Juso ist im Gegensatz zu anderen Parteien wie etwa der FDP dazu in der Lage, eine Initiative zustande zu bringen. Das ist ein starkes Zeichen. Deshalb ist es wichtig, dass wir dieses Instrument auch nutzen. Einerseits, um auf unse...

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