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15.06.2016 / Inland / Seite 5

Der Streik und der Staat

Um einen Tarifvertrag durchzusetzen, traten die Arbeiter des Brandenburger Klenk-Sägewerks in den Ausstand. Als der Wirkung zeigte, kam die Polizei

Peter Schaber

Seit vergangener Woche spitzen sich die Auseinandersetzungen zwischen den Arbeitern eines Sägewerks in der brandenburgischen Kleinstadt Baruth und der Unternehmensleitung der Klenk Holz AG zu. Die Beschäftigten hatten nach der erneuten Absage eines Gesprächstermins durch die Konzernleitung begonnen, Streikposten aufzustellen und die Werkzufahrt zu blockieren.

Die Streikenden fordern einen Tarifvertrag sowie Lohnerhöhungen für die über 300 Beschäftigten des Sägewerks. Der Kampfmaßnahme vorausgegangen waren 18 Monate ergebnisloser Verhandlungen mit der Unternehmensleitung. Ausgangspunkt des Streits war die Schlechterstellung der Arbeiter in Baruth etwa im Vergleich zu denen der Zentrale der Klenk AG in Oberrot.

Aus der Konzernführung heißt es, die geforderte Angleichung des Entgeltniveaus sei »wirtschaftlich von Klenk nicht tragbar«, wie Vorstandschef Markus Adams kürzlich verlauten ließ. »Diese Einschätzung bezieht sich nicht auf den aktuellen Stand der Verh...

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