14.06.2016 / Inland / Seite 2

»Der Präsident soll die ganze Uni repräsentieren«

Studierende und Mitarbeitende der TU Berlin wollen im Erweiterten Akademischen Senat die Stimmen anders gewichten. Gespräch mit Benjamin Bisping

Gitta Düperthal

Die Listen der »Profesor_innen in der Reformfraktion« und des »Breiten Linken Bündnisses«, einer Koordination studentischer Initiativen, haben kürzlich einen Antrag in den Akademischen Senat und den erweiterten Akademischen Senat, EAS, der TU Berlin eingebracht, der mehr Mitbestimmung möglich machen soll. Gefordert ist »Viertelparität«, also Gleichverteilung der Stimmen auf Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, wissenschaftliche Mitarbeitende, sonstige Mitarbeitende und Studierende. Wieso fordern Sie nicht die Hälfte des Himmels?

Zunächst: Eingebracht hat den Antrag Franz-Josef Schmitt, Mitglied im EAS für die Mittelbauinitiative. Klar könnte ich mir mehr vorstellen. Aktuell gilt: Eine Professorenstimme hat das Gewicht der Stimmen von 150 Studierenden. Hätten wir die Viertelparität durchgesetzt, wäre das Verhältnis eins zu 50 – was immer noch sehr wenig ist. Der Antrag wirkt auf einen Kompromiss hin.

Wirklich bescheiden von den Studierenden.

Es ist nicht...

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