13.06.2016 / Inland / Seite 2

»Wir müssen uns gemeinsam wehren«

Griechische Flughäfen werden von Frankfurter Gesellschaft Fraport betrieben. DGB Südosthessen protestiert. Ein Gespräch mit Ulrike Eifler

Gitta Düperthal

Am 5. Juli 2015 stimmten bei einem Referendum in Griechenland 61 Prozent gegen das damalige EU-Kürzungsdiktat. Das »Oxi« ging um die Welt, nun jährt es sich erstmalig. Am 30. Juni diskutieren linke Organisationen in Frankfurt am Main, welche Folgen die Zwänge der sogenannten Troika für Griechenland haben. Wozu führt dort die Privatisierung öffentlichen Eigentums?

Es ist der Ausverkauf Griechenlands. Ob Flughäfen, Häfen oder Wasserwerke – alles, was rentabel und in Staatsbesitz ist, wird jetzt verkauft. Das verschuldete Land hat noch weniger Einnahmen als zuvor. Die Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport AG hat mit ihrem griechischen Partnerunternehmen Copelouzos für 14 lukrative Flughäfen der populären Touristenziele wie Korfu, Rhodos, Kos, Mykonos und Santorini für 40 Jahre die Betreiberrechte erworben.

Kann von europäischer »Rettungspolitik« überhaupt die Rede sein?

Offiziell stellt die Troika – und in deren Gefolge die Mainstreammedien – dies...

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