Schwarzer Kanal
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08.06.2016 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: FPÖ

Simon Loidl

Die rechte Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) befindet sich im Höhenflug. Seit mehr als einem Jahr führt sie bei allen Umfragen und feiert Wahlerfolge. Zuletzt war FPÖ-Kandidat Norbert Hofer bei der Stichwahl um das Bundespräsidentenamt dem ehemaligen Grünen-Chef Alexander Van der Bellen nur knapp unterlegen. Gleichzeitig verschlechtern sich die Werte der Regierungskoalition aus Sozialdemokraten (SPÖ) und Konservativen (ÖVP), die Meinungsforscher derzeit bei zusammen unter 50 Prozent ansiedeln.

Die FPÖ entstand Mitte der 1950er Jahre als Zerfallsprodukt des »Verbands der Unabhängigen« (VdU), eines 1949 gegründeten Zusammenschlusses ehemaliger NSDAP-Mitglieder, sogenannter Heimatvertriebener und Kriegsheimkehrer. Nach Auseinandersetzungen innerhalb des VdU wurde dieser aufgelöst. Die deutschnationalen Vertreter riefen darauf im Herbst 1955 die FPÖ ins Leben. Beim Gründungsparteitag wenige Monate später wurde der vormalige SS-Brigadeführer Anton Rein...

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