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06.06.2016 / Inland / Seite 8

»Die Gewerkschaft will man draußenhalten«

Für die DZ-Bank ringt ver.di um einen Haustarifvertrag. Die Vorstände wollen davon nichts wissen. Gespräch mit Sigi Stenzel

Johannes Supe

Am Donnerstag traten die Beschäftigten der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank, dem Zentralinstitut der Volks- und Raiff­eisenbanken, in den Ausstand. Der Warnstreik dauerte zwar nur zwei Stunden. Aber außergewöhnlich ist es schon, wenn die Angestellten des Geldhauses die Arbeit niederlegen, oder?

Es gab hier schon 2013 einen Arbeitskampf. Damals hat ver.di bereits versucht, einen Haustarifvertrag bei der DZ-BANK AG abzuschließen. Jetzt probieren wir es erneut und sind entschlossener, konzentrierter. 500 Kolleginnen und Kollegen haben sich am Donnerstag beteiligt, an den Standorten Frankfurt am Main, Hannover, Stuttgart und München wurde gestreikt.

Welche Hintergründe hat der Ausstand?

Wir befinden uns derzeit praktisch in einem tariflosen Zustand. Es gab einmal einen Flächentarifvertrag für die Genossenschaftsbanken, dieser gilt nur noch nachwirkend und ist lediglich für ver.di-Mitglieder verbindlich. Wir haben daraufhin versucht, bei einzelnen Genossensc...

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