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06.06.2016 / Ausland / Seite 7

Hoffnung auf Frieden

In Kolumbien sind 100.000 Menschen im Generalstreik. Die sozialen Bewegungen fordern eine gerechte Gesellschaft

Christian Stache

Seit dem 30. Mai sind in Kolumbien mehr als 100.000 Bauern, Landarbeiter, Indigene und die Gemeinden der Schwarzen in 27 der 32 Departamentos des Landes in einem unbefristeten Generalstreik. Dazu aufgerufen hatte »Cumbre Agraria, Campesina, Étnica y Popular«, der landesweite Zusammenschluss kleinbäuerlicher und indigener Organisationen. Die friedlichen Aktionen des zivilen Ungehorsams wie Straßen- und Flussblockaden, Besetzungen von Amtsgebäuden und Häfen sowie Demonstrationen richten sich gegen »das aktuelle ökonomische Entwicklungsmodell, das nicht mit den Träumen des Volkes von Frieden sowie sozialer und ökologischer Gerechtigkeit vereinbar ist«, heißt es im Aufruf zu dem Ausstand, der unter dem Motto »Wir säen Hoffnung und ernten ein neues Land« steht.

In einem ersten Gespräch am Samstag vereinbarten die Delegationen des »Cumbre« und der kolumbianischen Regierung unter Präsident Juan Manuel Santos bislang nur, dass die staatlichen Behörden die Menschen...

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