04.06.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Das Davos Südostasiens

ASEAN-Weltwirtschaftsforum tagte in Malaysia. Trotz hoher Wachstumsraten kommt der Reichtum nicht bei der Bevölkerung an

Thomas Berger

Am Donnerstag endete das Südostasientreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Zwei Tage hatten 500 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und vereinzelte Nichtregierungsorganisationen über die weiteren Perspektiven des Staatenbundes ASEAN diskutiert. »Es gibt viel zu feiern, aber auch viel Grund zur Sorge«, gab Justin Wood, Asien-Pazifikchef des WEF, zum Auftakt des Treffens die Linie vor. In einer Zeit, da China und die USA als Motoren der Weltwirtschaft schwächelten und die globalen Rahmenbedingungen nicht optimal seien, müsse der regionale Zehnländerblock auf seine eigenen Stärken setzen. Die ASEAN habe mit ihren 625 Millionen Einwohnern und einer sehr jungen Bevölkerung – zwei Drittel sind jünger als 35 – »großes Potential«, sich an die Spitze neuer Wachstums- und Umstrukturierungsprozesse zu setzen, erklärte WEF-Gründer Klaus Schwab in seinem Grußwort per Videobotschaft.

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