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04.06.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Dialog und Destabilisierung

Die Union Südamerikanischer Nationen bemüht sich in Venezuela um Vermittlung. Anderen Akteuren geht es einzig um den Sturz der Regierung

Modaira Rubio, Caracas

Zumindest in das gleiche Hotel konnte die Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) am 29. Mai Unterhändler der venezolanischen Regierung und des Oppositionsbündnisses »Tisch der demokratischen Einheit« (MUD) bringen. Konkrete Ergebnisse gab es bei den getrennten Gesprächen nicht, bei denen die Vermittler im Touristenzentrum Punta Cana in der Dominikanischen Republik zwischen den Delegationen hin- und herpendelten. Nach Informationen der spanischen Nachrichtenagentur EFE erklärten sich beide Seiten lediglich bereit, die Unterredungen fortzusetzen. Zugleich stellten die Gegner der venezolanischen Regierung jedoch eine Reihe von Bedingungen auf, die für sie nicht verhandelbar seien. Dazu gehören die Durchführung eines Amtsenthebungsreferendums gegen Staatspräsident Nicolás Maduro, die Freilassung von »politischen Gefangenen« wie Leopoldo López, der wegen seiner Verantwortung für terroristische Ausschreitungen mit 43 Todesopfern im Jahr 2014 verurteilt worde...

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