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03.06.2016 / Inland / Seite 5

Anständig wohnen ist Luxus

Neue Studie zur Mietentwicklung in den 20 größten deutschen Städten: Berlin Spitzenreiter bei Kostenanstieg bei besonders geringen Einkommen

Jana Frielinghaus

In Berlin ist die Belastung der Einkommen durch Mieten mittlerweile fast so hoch wie in München. So lautet einer der Befunde einer am Donnerstag in Berlin vorgestellten Studie zur Wohnsituation in deutschen Großstädten. Die reale Kostensteigerung ist in der Hauptstadt aber weit dramatischer, als es die Durchschnittswerte erkennen lassen. Das wurde bei der Präsentation der Analyse durch deren Autorin Dörte Nitt-Drießelmann vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut deutlich. Auftraggeber und Finanzier der Untersuchung war die Privatbank Berenberg.

Der Durchschnittsberliner gibt für die Nettokaltmiete inzwischen 21 Prozent seines verfügbaren Einkommens aus, der Münchner 22 Prozent – bei »mittlerem« Wohnwert. Allerdings liegt das verfügbare durchschnittlich Jahreseinkommen abzüglich der Miete in der Hauptstadt bei 13.960 Euro und damit um 6.600 unter dem in München. Für beide Städte aber gilt: Die Einnahmen von 70 Prozent der Bürger liegen unter dem Durchschni...

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