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02.06.2016 / Inland / Seite 8

»Für einen Mieter gilt, er ist der Depp«

Am Bedarf vorbei werden zuwenig Wohnungen gebaut. Menschen, die Bleibe suchen, sind Willkür ausgeliefert. Gespräch mit Marion Schunke

Gitta Düperthal

Die Piratenpartei im Berliner Bezirk Spandau lädt für Sonnabend zu einer Aktion für faire und bezahlbare Mieten sowie bedarfsgerechte Bereitstellung von Wohnungen ein. Es gebe immer mehr kleine und überteuerte Wohnungen. Sie wollen sich aus Protest in Pappkartons vors Rathaus setzen – warum?

Wie in vielen anderen Berliner Bezirken ist in Spandau ein Gentrifizierungsprozess im Gang: Neu gebaut werden hauptsächlich Luxuswohnungen für Besserverdienende und Eigentumswohnungen. Auf den Bedarf an Sozialwohnungen wird auch in diesem Außenbezirk nicht geachtet. Deshalb werden wir demonstrieren, wie beengt viele in ihren Kleinstwohnungen hausen müssen: Wir nennen sie Ein-Raum-Wohnklos! Die Lage ist doch so: Fast 20.000 neue Wohnungen müssten in Berlin jedes Jahr bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken: Tatsächlich wurden im vergangenen Jahr aber nur etwa 9.000 fertiggestellt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zum künf...

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