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01.06.2016 / Ausland / Seite 6

Belgien steht still

Arbeiter weiterhin im Ausstand gegen Sozialpolitik der Regierung. Anarchist propagiert Generalstreik. Marxisten fordern Einheit

Gerrit Hoekman

Am Dienstag wurden in Belgien wieder weite Teile des öffentlichen Lebens lahmgelegt. Mehrere Gewerkschaften hatten zu einem Streik im öffentlichen Dienst aufgerufen, um gegen die Sozialpolitik der Mitte-rechts-Regierung zu protestieren. In Brüssel und in Gent trafen sich über zehntausend Menschen zu Kundgebungen. Viele Schulen und Kitas blieben geschlossen, Busse und Bahnen mussten den Betrieb einstellen. Auch die Verbindungen des Schnellzugs Thalys von und nach Deutschland waren betroffen. Die Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen waren in der streikfreudigen Wallonie deutlicher zu spüren als in Flandern.

Die Aktion sollte nach Wunsch der Gewerkschaften nur einen Tag dauern, doch besonders die Wallonen werden weiterhin mit Einschränkungen leben müssen: Die Bahnbediensteten kündigten an, mindestens noch eine Woche streiken zu wollen. Sie hatten am vergangenen Mittwoch spontan die Arbeit niedergelegt und befinden sich seitdem in Verhandlungen mit der Eisen...

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