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21.05.2016 / Ausland / Seite 8

»Der Bundesrat steht in der Verantwortung«

Schweiz: Bericht des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zeigt verbreitetes Lohndumping. Gespräch mit Daniel Lampart

Patricia D‘Incau

Viele Unternehmen in der Schweiz zahlen keine ordentlichen Löhne. Zu diesem Resultat kommt ein Bericht des Staatssekretariats für Wirtschaft, Seco. Bei mehr als einem Viertel der geprüften Betriebe wurden im vergangenen Jahr Lohnunterbietungen festgestellt. Hätte sich der Lohnbetrug verhindern lassen?

Ohne die dem Bericht zugrundeliegenden Kontrollen wüssten wir gar nicht, wie die Situation in der Schweiz ist. Der Bericht zeigt aber auch, dass die Kantone in der Deutschschweiz keine Mindestlöhne einführen, obwohl sie Dumpingfälle feststellen. Das entspricht nicht der gesetzlichen Grundlage. Im Falle von häufigem Dumping braucht es den Erlass von Mindestlöhnen.

Der Grund dafür, dass der Staat jedes Jahr einen Bericht zur Lohndumpingsituation in der Schweiz erstellt, sind die sogenannten flankierenden Maßnahmen. Eingeführt wurden sie aufgrund der Personenfreizügigkeit mit den EU-Staaten, um zu verhindern, dass billige Arbeitskräfte aus dem Ausland geholt werd...

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