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21.05.2016 / Ausland / Seite 7

Ein bisschen Frieden

Kabul kurz vor Abkommen mit einer Gruppe von Aufständischen, die jedoch militärisch bedeutungslos ist

Knut Mellenthin

Die afghanische Regierung scheint bereit, mit einer kleinen Gruppe ihrer bewaffneten Gegner Frieden zu schließen. Nach langen Verhandlungen, die schon vor mindestens zwei Jahren begannen, wurde am Mittwoch ein Abkommen mit der von Gulbuddin Hekmatjar geführten Organisation Hezb-i-Islami unterzeichnet. Der genaue rechtliche Status dieser Vereinbarung ist allerdings unklar. Offiziell ist nur von einem »Entwurf« die Rede. Die Verhandlungen wurden vom Obersten Friedensrat geführt. Dieses informelle Gremium wurde 2010 vom damaligen Präsidenten Hamid Karsai eingesetzt, um einen Ansprechpartner für Friedensgespräche mit den Taliban zu schaffen. Die afghanische Regierung hat dem »Entwurf« bisher noch nicht zugestimmt. Das gleiche gilt angeblich für Hekmatjar, der sich zu dem Abkommen bisher noch nicht öffentlich geäußert hat.

Das Dokument wurde mehreren Zeitungen zugespielt. Aus ihren Berichten ergibt sich folgendes Bild: Hezb-i-Islami stellt ihre bewaffneten Akti...

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