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17.05.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

»Die Geschichten von Frauen sichtbar machen«

Für die Nachrichtenagentur Jin Haber Ajansi (Jinha) arbeiten nur Journalistinnen und Reporterinnen. Ein Gespräch mit Guzzy

Peter Schaber, Diyarbakir

Die Nachrichtenagentur Jinha ist von Frauen für Frauen. Seit wann gibt es sie, und wie viele Mitarbeiterinnen sind für sie als Reporterinnen unterwegs?

Jin Haber Ajansi wurde 2011 von fünf kurdischen Frauen gegründet. Wir haben im Grunde nur ein Thema: Frauen. Wir versuchen ihre gesamte Lebenswirklichkeit abzudecken. In erster Linie schreiben wir über die Geschichten kurdischer Frauen, von Frauen in der Türkei und im Mittleren Osten. Aber wir versuchen auch die Stimmen von Frauen überall auf der Welt in unseren Nachrichten wiederzugeben. Wir wollen die Geschichten von Frauen sichtbar machen.

Unsere Zentrale ist in Diyarbakir, aber wir unterhalten Büros in vielen Großstädten der Türkei sowie in Kobani in Rojava und in Suleimanija im Nordirak. Insgesamt arbeiten 60 Reporterinnen für uns. Die meisten Frauen, die für uns tätig sind, arbeiten als Freiwillige, einige sind Studentinnen. Und natürlich: Bei uns arbeiten nur Frauen. Wir haben keine männlichen Mitarbe...

Artikel-Länge: 3854 Zeichen

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