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30.04.2016 / Inland / Seite 2

»Endlich gibt es Ansprüche an die Qualität«

Die Beschäftigten der Universitätsklinik Charité haben die Einstellung von mehr Personal durchgesetzt. Ein Gespräch mit Carsten Becker

Johannes Supe

Mehr als vier Jahre haben die Beschäftigten des Berliner Universitätsklinikums Charité um mehr Personal gekämpft, jetzt gibt es eine Einigung. Fast 90 Prozent der organisierten Kollegen stimmten einem Tarifvertrag mit der Geschäftsführung zu. Ab dem 1. Mai gilt nun ein Mindeststandard, wieviel Personal auf den Stationen sein muss. Wie groß ist Ihre Freude?

Vor vier Jahren haben uns viele gesagt, dass wir niemals so eine Vereinbarung bekommen werden. Aber wir haben trotz aller Widrigkeiten durchgehalten. Und jetzt gibt es ein Regularium, dass eine Höchstbelastung für die Beschäftigten festlegt. Natürlich herrscht da Freude bei uns. Aber dieser Tarifvertrag ist auch ein Kompromiss. Jetzt müssen wir erst mal dafür sorgen, dass die Charité tatsächlich schnell qualifiziertes Personal einstellt.

Die Regelungen für die Intensivbereiche sind ja sehr eindeutig. Im Frühdienst soll auf einen Patienten eine Pflegerin kommen, im Nachtdienst liegt das Verhältnis bei drei...

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