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28.04.2016 / Ausland / Seite 7

Neues Pogrom angedroht

Ukrainische Faschisten kündigen in Odessa Wiederholung des Massakers von 2014 an. Korruptionsvorwürfe gegen Ministerpräsident Groisman

Reinhard Lauterbach

Wenige Tage vor dem zweiten Jahrestag des Massakers im Gewerkschaftshaus von Odessa spitzt sich die Lage in der ukrainischen Stadt zu. Mehrere rechte Organisationen haben angedroht, geplante Gedenkveranstaltungen für die Opfer vom 2. Mai 2014 auch mit Gewalt zu verhindern. Dmitro Jarosch, ehemals Chef des »Rechten Sektors« und jetzt Leiter einer neugegründeten Kampfgruppe namens »Staatsinitiative Jarosch«, teilte mit, Hunderte seiner Anhänger sowie Kämpfer der »Freiwilligenarmee der Ukraine« – de facto der Nazibataillone – stünden bereit, auf Zuruf nach Odessa anzureisen und allen »separatistischen« Bestrebungen »gebührenden Widerstand« zu leisten. Gleichzeitig drohte eine andere rechte Organisation namens »Bruderschaft«, das Gebäude der Stadtverwaltung ebenso anzuzünden wie vor zwei Jahren das Gewerkschaftshaus.

Die Rechten fordern den Rücktritt des erst im Oktober gewählten Bürgermeisters Gennadi Truchanow, dem sie Sympathien für Russland und Korruption ...

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