27.04.2016 / Titel / Seite 1

Ver.di macht Ernst

Mehrere zehntausend Kollegen beteiligen sich an Ausstand im öffentlichen Dienst. Streiks werden auf Flughäfen ausgeweitet

Simon Zeise

Nordrhein-Westfalen war am Dienstag zu weiten Teilen lahmgelegt. In 51 Städten und Gemeinden hatte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihre Mitglieder im öffentlichen Dienst für Warnstreiks mobilisiert. Kindertagesstätten blieben geschlossen, Busse und Bahnen fuhren nicht, und die Müllabfuhr ließ den Abfall stehen.

»In Bochum fährt nichts«, sagte ver. di-NRW Pressesprecher Uwe Reepen am Dienstag gegenüber jW. Dort stand der öffentliche Personennahverkehr still. In dem Bereich war die Streikdichte am höchsten. Insgesamt beteiligten sich im gesamten Bundesland 28.000 Gewerkschaftsmitglieder am Ausstand. Darunter allein 10.000 in Düsseldorf, 13.000 in Bochum und weitere 5.000 in Bielefeld. »Mit der Beteiligung sind wir mehr als zufrieden«, so Reepen weiter.

In der Landeshauptstadt meldete sich der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske zu Wort. Auf dem Burgplatz bezeichnete er das Angebot von Bund und Kommunen als »voll daneben«. Diese bieten den 2,14 Millionen B...

Artikel-Länge: 3388 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe