03.04.2002 / Thema / Seite 0

»Lulas« Chancen und Kompromisse

Im Oktober wird in Brasilien ein neuer Präsident gewählt, und der Kandidat der Arbeiterpartei hat die besten Aussichten

Stefan Kunzmann, Sao Paulo

Eines ist sicher: Brasilien wählt am 20. Oktober ein neues Staatsoberhaupt, denn der derzeitige Präsident Fernando Henrique Cardoso darf nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Wahl antreten. Mit von der Partie ist jedoch wieder sein langjähriger Widersacher Luis Inácio »Lula« da Silva von der oppositionellen Arbeiterpartei (Partido dos Trabalhadores, PT). Nach drei Niederlagen in Folge will der ehemalige Gewerkschaftsführer den politischen Gipfel im größten lateinamerikanischen Land erklimmen. Zur Zeit stehen seine Chancen gut: Lula führt seit Monaten in den Meinungsumfragen. Doch es ist noch ein langer Weg bis zum Urnengang, und die Gegner kämpfen mit allen Mitteln. Selbst vor politischen Morden schrecken sie nicht zurück. Politiker der Arbeiterpartei sind bereits zur Zielscheibe rechtsgerichteter Paramilitärs geworden.


Bündnis mit den Liberalen


Lula stammt aus der Metallarbeitergewerkschaft Sao Paulos. 1989 trat er zum ersten Mal zur Präsidentschaft...



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