25.04.2016 / Ausland / Seite 6

Für eine Revolution

Kongress puertoricanischer Migranten in den USA: Aktivisten debattierten über den Kampf gegen Kolonialismus, Sozialabbau und Diskriminierung

Jürgen Heiser

Puertoricanische Migranten in den USA wollen im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf verstärkt auf ihre Situation aufmerksam machen. Das hat der »Diaspora-Gipfel« beschlossen, der am Freitag und Samstag unter dem Titel »Puerto Rico/Puerto Ricans: A Diaspora Summit« in New York City tagte. Denn während die Krise der US-Kolonie Puerto Rico mit ihren 3,5 Millionen Einwohnern sich noch in den Medien niederschlägt, bleibt die Situation der im US-Exil lebenden 5,3 Millionen Puertoricaner weitgehend unbeachtet. Darüber diskutierten etwa zweihundert Aktivisten aus verschiedenen Arbeitszusammenhängen sowie Stadt- und Kongressabgeordnete der puertoricanischen Gemeinden in den USA. Sie erörterten die Lage der Karibikinseln und ihrer Diaspora sowie neue Ansätze für einen grundlegenden Wandel.

»Auch wir brauchen eine Revolu­tion« lautete das Credo der Stadträtin Maria Quiñones-Sánchez aus Philadelphia in Anspielung auf die vom demokratischen Präsidentschaftskandidaten B...

Artikel-Länge: 4316 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe