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21.04.2016 / Ausland / Seite 7

USA »befürchten« Rüstungswettlauf

Pentagon: Drohender Verlust der »eingebauten Überlegenheit« des US-Militärs

Reinhard Lauterbach

Die USA werden in den nächsten fünf Jahren 18 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung neuer strategischer Waffen stecken. Diese Ankündigung des Pentagons ist an sich nicht ganz neu; aktuell wurde aber bei Anhörungen im US-Kongress deutlich, wohin die Reise der amerikanischen Kriegsplaner gehen soll. Stephen Welby, Staatssekretär für Rüstungsplanung im Verteidigungsministerium, erläuterte nach Darstellung des sicherheitspolitischen US-Blogs Cipher Brief am 12. April im Streitkräfteausschuss des Senats, dass »den USA eine technologische Symmetrie« drohe, also der Verlust der bisher »eingebauten Überlegenheit« ihrer Waffen. Das müsse sich im Rahmen einer »dritten Ausgleichsstrategie« wieder ändern. Als Beispiel wurde das Projekt eines unbemannten Kriegsschiffes vorgestellt, das nach sechsjähriger Entwicklung nun in der Erprobung sei. Es erlaube der US-Navy, militärische Aufgaben zu einem Bruchteil der üblichen Kosten zu erfüllen. Der Direktor der »Agentur fü...

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