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18.04.2016 / Ansichten / Seite 8

Ölpreise im Keller

Vor der Krise ist nach der Krise

Wolfgang Pomrehn

Eigentlich hatte das Treffen von Vertretern der meisten Erdöl fördernden Länder in Doha am Sonntag ja die Preise stabilisieren sollen, doch danach sieht es nicht aus. Seit Monaten herrscht an den Märkten eine Ölschwemme. Die Lager sind reichlich gefüllt, die globale Nachfrage stagniert, trotzdem steigerten einige Ländern bis vor kurzem ihre Förderung weiter. Entsprechend rauschte der Ölpreis bis Anfang 2016 immer tiefer in den Keller. Sowohl die US-Standardsorte WTI als auch ihr europäisches Gegenstück Brent notierten im ersten Monat des Jahres zeitweise unter 30 US-Dollar pro Barrel. Dann einigten sich die Regierungen Katars, Venezuelas, Saudi-Arabiens und Russlands darauf, das Angebot nicht noch weiter zu erhöhen, die Förderung also auf dem Niveau von Januar einzufrieren. Der Effekt war beeindruckend: Obwohl die Nachfrage seitdem nicht stieg, ihr ungünstiges Verhältnis zum Angebot sich nicht verändert hat, legte der Ölpreis um rund 40 Prozent zu. Die Ab...

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