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16.04.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Schäubles Entlastungsoffensive

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Die halbjährlichen Treffen der Aufsichtsgremien des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank sind die Gelegenheiten, bei denen die Spitzen von Staat und Finanzkapital sich austauschen, gelegentlich kleine Scharmützel ausfechten und dann und wann auch Notfallpläne zur Rettung des Finanzsystems verabreden. Letzteres war zuletzt während der Herbsttagung 2008 und der Frühjahrstagung 2009 der Fall. An diesem Wochenende herrscht in Washington, wo Weltbank und IWF ihren Sitz haben und wo die Frühjahrstagungen stattfinden, leicht gespannte Unruhe, aber keine Panik.

Der IWF hat wie immer eine Lagebeurteilung vorausgeschickt. Sie ist wie in den letzten Jahren ziemlich düster. Die Weltwirtschaft sacke langsam in den Zustand der Stagnation, heißt es da. Das ist eine faire Zustandsbeschreibung, die allerdings schon seit Jahren gilt. »Die Weltwirtschaft wächst schon zu lange zu langsam«, sagt der Chefvolkswirt des Währungsfonds, Maurice Obstfeld. Woher d...

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