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13.04.2016 / Feuilleton / Seite 10

Niemals mehr Staat

Im »Orwell-Jahr« 1984 schien das Ende nah und das war ein gutes Gefühl: Ein Sammelband über damalige Subkulturen in Ost und West

Christof Meueler

Als die Welt noch unterging« heißt das Standardwerk zu bundesrepublikanischem Punk und New Wave von Frank Apunkt Schneider. Der Titel trifft das Lebensgefühl subkulturell verbandelter Künstler und Konsumenten in den 80er Jahren. Dass das Ende irgendwie nah sein sollte, war in den 80ern ausgemachte Sache. Das ganze Jahrzehnt über fürchtete man sich, vor dem »sauren Regen«, atomaren Katastrophen, AIDS und dem erklärten Ziel der USA, die Sowjetunion totrüsten zu wollen.

Diese Ängste wurden Anfang der 80er symbolisch verdichtet im Warten auf das »Orwell-Jahr« 1984. Verschiedene Feuilletonisten gingen in die Startlöcher, um den dystopischen Roman »1984« von George Orwell meist holzschnittartig auf die vermeintlich apokalyptische Gegenwart hin abzuklopfen. Der Sozialist Orwell hatte ihn 1949 veröffentlicht, wahrgenommen wurde er vor allem als eine Abrechnung mit dem »Großen Terror« des Stalinismus. Im Zuge der linksliberalen 70er Jahre erfuhr der Roman eine Bede...

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