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13.04.2016 / Inland / Seite 8

»Die radikale Linke muss flexibel sein«

Auf die Themen kommt es nicht an, meint die Interventionistische Linke. Wo die Menschen aktiv sind, solle man ansetzen. Gespräch mit Hannah Eberle

Johannes Supe

Am Wochenende traf sich die Mitglieder der Interventionistischen Linken, IL, um die künftige Strategie des Verbands zu besprechen. Das Resultat der Konferenz haben Sie in einer Pressemitteilung so zusammengefasst: »Die radikale Linke kann keine Linke der Themen, sondern muss eine Linke der Situation sein.« Was soll das heißen?

Viele Menschen setzen sich derzeit in Bewegung, gehen in Konfrontation zum System. Etwa jene, die in Solidaritätsinitiativen für Geflüchtete aktiv sind. Sie verstehen nicht, warum ein Deutschkurs, den sie geben wollen, nicht zustande kommt, nur weil kein Geld für einen Raum da ist. Wenn die radikale Linke sich hier Gehör verschaffen will, dann muss sie flexibel sein. Sie darf nicht einfach bei ihren bisherigen Themenblöcken wie Antifaschismus und Klimawandel bleiben. Das meinen wir, wenn wir von einer Linken der Situation sprechen.

Das klingt, als wollten Sie nur noch reagieren, statt selbst Schwerpunkte zu setzen.

Im Gegenteil. Gerade...

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