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12.04.2016 / Inland / Seite 5

Beim Geld hört die Freundschaft auf

VW: Präsidium des Aufsichtsrates kann Streit um Boni für das Management nicht lösen

Konzernvorstände wollen Bonuszahlungen, obwohl das Unternehmen rasant in die größte Krise seiner Geschichte gefahren wurde? Unsinn, möchte man meinen. Aber bürgerliches Vertragsrecht, eine allenfalls rudimentär vorhandene Haftungskultur für Managementfehler und uneinige Aufsichtsräte halten das Ansinnen in der Schwebe: Das sechsköpfige Präsidium des Aufsichtsrates der Volkswagen AG konnte sich am Montag nicht auf eine Regelung über die millionenschweren Vergütungen einigen.

Grundsätzlich stoßen die möglichen Bonuszahlungen überall auf Unverständnis. Auch die Zeit drängt, denn am 28. April muss der Autobauer seine Bilanz für 2015 vorstellen. Darin werden auch die Vorstandsgehälter öffentlich. Beschlossen werden die Bezüge vom 20köpfigen Aufsichtsrat, in der Regel entsprechend einem zuvor gefällt...

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