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12.04.2016 / Inland / Seite 5

Druck auf das Saftkartell

Ver.di, brasilianische Gewerkschafter und NGOs kämpfen international für anständige Arbeitsbedingungen in Orangenanbau und -verarbeitung

Jana Frielinghaus

Die Bundesrepublik ist einer der wichtigsten Orangensaft­importeure weltweit, und der größte Teil des hierzulande billig verkauften Getränks stammt aus Brasilien. 80 Prozent des global gehandelten Apfelsinensaftes werden dort produziert – unter extrem ausbeuterischen Bedingungen. Deshalb arbeiten Aktive der Gewerkschaft ver.di und von Entwicklungsorganisationen wie der »Christlichen Initiative Romero« (CIR) seit rund drei Jahren mit brasilianischen Gewerkschaftern im internationalen Netzwerk »Exchains« zusammen, um Druck auf Groß- und Einzelhändler, europäische Getränkehersteller und insbesondere auf die in Brasilien ansässigen Multis der Branche aufzubauen. Hauptziel sei die Durchsetzung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen für Plantagenarbeiter und Beschäftigte der Saftfabriken, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Montag vor Journalisten in Berlin.

Zu Gast bei ver.di sind derzeit drei Gewerkschafter aus Brasilien, die in den ...

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