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12.04.2016 / Inland / Seite 8

»Viele Studenten vermissen die Lektüre von Marx«

Die Universitäten behandeln den Theoretiker kaum. Umso größer ist der Ansturm auf »Kaptial«-Lesekreise. Gespräch mit Anneli Echterhoff

Carmela Negrete

Marx ist gefragt: Seit Jahren veranstaltet die Rosa-Luxemburg-Stiftung, RLS, Lesekreise zum kommunistischen Theoretiker. Ihr Angebot »Das Kapital lesen« wird rege in Anspruch genommen. Wie fingen die Lesekreise an?

Wir bieten den Kurs nun zum zehnten Mal an. Anfangs fand er nicht jährlich, sondern alle zwei Jahre statt. Damals gab es noch nicht genügend Teilnehmer für die Lesekreise. Wir fingen im Oktober 2006 an, natürlich mit dem ersten Band von »Das Kapital«. Es interessierten sich 40 Menschen dafür. Jetzt haben wir jedes Jahr über hundert Teilnehmer. Dieses Jahr wurden wir wieder überrascht: Es gab 160 Anmeldungen. Tatsächlich gekommen sind beim ersten Treffen dann 120 Leute. Daraus sind vier Gruppen mit je 20 bis 30 Teilnehmern entstanden. Wir folgen dabei einem Leseplan. Jeden Montag treffen wir uns zwei Stunden lang. Gelesen wird zu Hause, bei unseren Treffen besprechen wir dann den Text. Manchmal arbeiten wir dabei in kleinen Gruppen, manchmal in d...

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