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09.04.2016 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Bedrohte Hoffnung

In Kolumbien rückt ein Friedensvertrag zwischen Regierung und Guerilla näher. Doch der Terror der Paramilitärs gefährdet ein Ende des Krieges

André Scheer

In Kolumbien wächst die Hoffnung auf ein Ende des seit Jahrzehnten andauernden Krieges. In dieser Woche setzten die kolumbianische Regierung und die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP) ihre Friedensverhandlungen in Havanna fort. Ursprünglich sollte das Ende des Konflikts bereits im März besiegelt werden, doch nun peilen beide Seiten Ende des Jahres an, um dann einen Friedensvertrag zu unterzeichnen. Ob es vorher schon einen offiziellen Waffenstillstand geben kann, ist noch unklar. Denn inzwischen bedroht der Terror der wiedererstarkten Paramilitärs den Friedensprozess.

Am Mittwoch betonte die Verhandlungsdelegation der FARC-EP in Havanna, dass es keinen Frieden geben könne, solange die ultrarechten Todesschwadronen morden. Die Regierung in Bogotá müsse endlich energisch gegen diese »Geißel« vorgehen, verlangte der Sprecher der Guerilla, Pa...

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