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09.04.2016 / Feuilleton / Seite 11

Der Aggregator

Gewinne vergesellschaften, Kulturrevolution fördern: Alfred Hilsberg schillert über die Jahrzehnte. Mit »Das ZickZack-Prinzip« ist jetzt eine Biographie über ihn erschienen

Andreas Busche

Lieber zuviel als zuwenig« – das klingt nach einem brauchbaren Motto für spätantike Caesaren bei der Betrachtung ihres in Dekadenz schwelgenden Imperiums. Der Exzess ist ein Privileg der Mächtigen, aber keine ernsthafte Option für Subalterne, Besitzlose und Selbstausbeuter. Und schon gar nicht ist es als tragfähiges Geschäftsmodell, etwa für den Betrieb eines Plattenlabels, empfehlenswert.

1981, als der Begriff »Independentmusik« gerade zusammen mit einem Stapel Postpunkplatten aus England importiert worden war, veröffentlichte der legendäre Alfred Hilsberg eine Compilation mit dem programmatischen Titel »Lieber zuviel als zuwenig«. Auf dem Plattencover stand, dass hier die »ZickZack Sommerhits 81« präsentiert wurden. Das Label ZickZack war von Hilsberg im Januar 1980 gegründet worden. In den ersten beiden ZickZack-Jahren haute er fast fünfzig Veröffentlichungen raus (unter anderem von Abwärts, Palais Schaumburg, Andreas Dorau, FSK, Wirtschaftswunder und E...

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