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09.04.2016 / Feuilleton / Seite 10

Tiefer Staat im Ersten

Die NSU-Trilogie schonte weder die Neonaziszene noch den Geheimdienst

Claudia Wangerin

Es war nicht selbstverständlich, dass eine ARD-Spielfilmtrilogie mit dem Titel »Mitten in Deutschland: NSU« die offenen Fragen auch als solche behandeln würde. Oft war in öffentlich-rechtlichen Medien von »Ermittlungspannen« die Rede, wenn es um die rassistische Mordserie ging, die 2011 nach langer Demütigung der Opfer einer rechten Gruppe zugeordnet werden konnte. Konzernmedien berichteten irgendwo zwischen Empörung und Sexualisierung über die »Nazibraut« Beate Zschäpe. Vor und nach Bekanntwerden der großen Aktenvernichtung wurde sie als »einzige Überlebende des NSU« bezeichnet, obwohl es Hinweise auf Mittäter in mehreren Städten gab.

Diese Woche warf Spiegel online der ARD und den Drehbuchautoren des dritten Films – Rolf Basedow, Christoph Busche und Jan Braren – vor, Verschwörungstheorien zu fördern. Zschäpe könne hier als »Bauernopfer« wahrgenommen werden. »Die Täter«, »Die Opfer« und »Die Ermittler« zeigte der Sender zwischen dem 30. März und dem 6. ...

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