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15.03.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

VW-Führung setzt auf Lohnverzicht

Konzernleitung will Abgasskandal für die kommende Haustarifrunde als Druckmittel nutzen

Bei Volkswagen stehen die Zeichen auf Konfrontation. Im Frühsommer soll beim größten deutschen Automobilhersteller ein neuer Haustarif besiegelt werden. Erklärtes Ziel der Beschäftigtenvertreter ist es, trotz der für das Unternehmen teuren Abgasaffäre einen Abschluss mindestens auf dem Niveau des Metall-Flächentarifes zu erzielen. Zudem soll die auslaufende Altersteilzeit ohne Abstriche weitergehen. Zugeständnisse angesichts des Skandals um manipulierte Software in Dieselfahrzeugen sollen auf jeden Fall vermieden werden, berichtete die Nachrichtenagentur dpa am Montag unter Berufung auf Gewerkschaftskreise.

Der VW-Haustarif gilt als größter Firmentarifvertrag in der deutschen Privatwirtschaft. Doch nicht alle Beschäftigten kommen in seinen Genuss, sondern nur diejenigen der sechs westdeutschen VW-Werke Emden, Hannover, Salzgitter, Braunschweig, Wolfsburg und Kassel sowie die der VW-Finanztochter. Immerhin sind das 120.000 Menschen. Seit 2008 orientieren si...

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