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01.03.2016 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

800 Kilometer gegen Prekarität

Beschäftigte von Telefónica-Subunternehmen machen mit Spendenlauf auf schlechte Arbeitsbedingungen aufmerksam und rufen zu Vernetzung auf

Mela Theurer, Barcelona

Es war ein Protestlauf, der auf die prekären Arbeits- und Lebensbedingungen aufmerksam machte, unter denen Beschäftigte in der Mobilfunkbranche leiden. Am Montag vor einer Woche traf der »Correescales« nach 800 Kilometern Strecke im Barcelona ein. Pünktlich zur Eröffnung des World Mobile Congress, der weltweit größten Mobilfunkmesse, die seit zehn Jahren in der katalanischen Metropole stattfindet. Initiiert wurde der Lauf von Beschäftigten der Subunternehmen des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica – Movistar. Der Protest hatte fünf Tage zuvor mit Unterstützung diverser Gruppen aus der ökologischen, feministischen, antimilitaristischen, Erwerbslosen- und Jugendbewegung in Bilbao begonnen.

Der Name »Correescales« ist ein Wortspiel. Es heißt soviel wie Treppen steigen, wobei die Treppenstufen ein Symbol für die Gefahren am Arbeitsplatz sind, denen die Arbeiter ausgesetzt sind. Dauerstress und fehlendes Personal prägen die Zustände dort. Bereits i...

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