Der Schwarze Kanal
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17.02.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Prekäre Bedingungen gibt es in vielen Branchen«

Amazon-Arbeiter aus Deutschland und Polen treffen sich in Berlin. Ausweitung der Streiks nötig. Ein Gespräch mit Stefan Schneider

Wladek Flakin

Warum kommen Amazon-Arbeiter aus verschiedenen Ländern am Wochenende nach Berlin?

Wir erwarten Kollegen aus Deutschland und Polen. Mit dabei sind Beschäftigte aus den Versandzentren in Bad Hersfeld, Leipzig und Brieselang sowie aus Poznan und Wroc­law. Es geht vor allem um einen direkten Informationsaustausch. Die internationale Vernetzung soll verbessert werden. Und die große Frage lautet, wie der langjährige Arbeitskampf bei Amazon gewonnen werden kann.

Zum Auftakt des Treffens findet am Donnerstag abend eine öffentliche Podiumsdiskussion statt. Dort werden sich die Amazon-Kollegen unter anderem mit Beschäftigten vom Botanischen Garten Berlin und von der BVG austauschen. Denn prekäre Arbeitsbedingungen gibt es ja nicht nur bei Amazon, sondern in vielen Branchen.

Ein erstes Treffen dieser Art fand im September vergangenen Jahres im polnischen Poznan statt. Was waren die Ergebnisse?

Das Treffen im letzten Herbst war eine erste Möglichkeit, Informationen aus d...

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