Schwarzer Kanal
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08.02.2016 / Schwerpunkt / Seite 3

Ausgrenzung und Anbiederei

Rechtspopulistische AfD bestimmt den Wahlkampf in Rheinland-Pfalz: SPD betreibt eigene Austauschbarkeit, CDU steht als Regierungsersatz bereit

Ralf Wurzbacher

Was braucht die SPD noch alles, um gewählt zu werden? Die Macht in Mainz hat sie seit bald 25 Jahren inne. Das jetzt fünfjährige Regierungsbündnis mit den Grünen ist bei den Bürgern wohlgelitten. Die Ministerpräsidentin und Spitzenkandidatin Malu Dreyer wird allseits geachtet. In punkto Beliebtheit ist sie ihrer CDU-Herausforderin Julia Klöckner weit voraus. Dazu befinden sich die Konservativen im Umfragetief. Nimmt man das alles, müsste ein Triumph der Sozialdemokraten bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 13. März eigentlich ein Selbstläufer sein. Wäre da nicht dieser eine gewaltige Haken: Die SPD.

Gegenwärtig sehen die Demoskopen die Partei bei 31 Prozent. Das sind zwar immer noch doppelt so viel bei den Nachbarn in Baden-Württemberg (15 Prozent) und deutlich mehr als in Sachsen-Anhalt (19 Prozent). In beiden Ländern wird in knapp sechs Wochen ebenfalls gewählt. Verglichen mit der Wahl des Jahres 2011 drohen der rheinland-pfälzischen SPD allerd...

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