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06.02.2016 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Schwarzer Kanal: Einig Panikland

Arnold Schölzel

Unter den professoralen Büttenrednern der Bundesrepublik sticht Peter Sloterdijk, Philosophieprofessor in Karlsruhe, hervor. Er gab der Zeitschrift Cicero, einem Spielzeug des Schweizer Milliardärs und Verlegers Michael Ringier ohne Leserschaft, ein Interview, in dem er das Lied »Deutschland, einig Panikland« mit der Inbrunst Frauke Petrys oder des Zeugungs- und Vermehrungskundlers Björn Höcke anstimmte. Bei Sloterdijk, konstatiert Ulf Poschardt am 30. Januar in der Welt, erklängen »Variationen, um nicht zu sagen Gassenhauer, aus dem neopopulistischen Konservativendiskurs«. Poschardts »Schnellzusammenfassung« des Sloterdijk-Interviews lautet: »›Die deutsche Regierung hat sich in einem Akt des Souveränitätsverzichts der Überrollung preisgegeben ... , diese Abdankung geht Tag und Nacht weiter.‹ Die Politik der offenen Grenzen könne final nicht gutgehen. ›Merkel wird zurückrudern.‹ Semantische Tricks würden die notwendige Kehrtwende bemänteln. ›Wir haben das...

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