05.02.2016 / Feuilleton / Seite 11

Flucht und Annäherung

Migration und Musik: Am Montag diskutiert die Melodie und Rhythmus die Frage »Neue Heimat, neue Klänge?« in der jW-Ladengalerie

Matthias Rude

Wie werden Migrationserfahrungen künstlerisch verarbeitet? Kann Musik Orientierung und Verortung bieten? Welche Möglichkeiten stehen Neuankömmlingen in der deutschen Kulturszene überhaupt zur Verfügung? Um diese Fragen dreht sich die Veranstaltung der Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus, die kommenden Montag in der jW-Ladengalerie stattfinden wird.

M&R-Chefredakteurin Susann Witt-Stahl will bewusst einen Kontrapunkt zur Stimmungsmache gegen Flüchtlinge setzen und eine aufklärerische und emanzipative Perspektive einnehmen. »Dabei geht es um mehr als ums Zuhören und Verstehen. Es geht um die Rezeption und Aneignung von etwas immens Wertvollem, das Flüchtlinge und Migranten ›mitbringen‹. Nicht billige Arbeitskraft, nicht Exotik – gemeint sind Begegnungen jenseits jeglicher Warentauschlogik«, so die Journalistin. Sie lässt sowohl Musiker als auch Vertret...

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