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29.01.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Berliner Kurzschlüsse

Mit geplanter Novelle soll Erneuerbare-Energien-Gesetz verstümmelt werden. Unionspolitiker wollen Ausbau von Solar- und Windkraft stoppen

Wolfgang Pomrehn

Für die Windenergiebranche war 2015 ein gutes Jahr. Hermann Albers, Präsident des zuständigen Bundesverbandes (BWE), zeigte sich Mitte der Woche beim Vorstellen der neuesten Zahlen zufrieden. Windräder mit einer Leistung von rund 3,7 Gigawatt (GW) wurden im vergangenen Jahr an Land errichtet, einige Altanlagen abgebaut, so dass netto etwa 3,5 GW neu hinzukamen. Das reicht rechnerisch, um eines der größeren Atomkraftwerke zu ersetzen. Auf See (»offshore«) erzeugt sind noch einmal 1,8 GW ans Netz gegangen. Dort sind Bau und Wartung der Anlagen zwar erheblich teurer, aber wegen der besseren Windverhältnisse ist die Stromausbeute fast doppelt so hoch wie im Binnenland.

3,5 GW sind nach 2014 das zweitbeste Ausbauergebnis in der Geschichte der deutschen Windenergiegewinnung. Albers könnte also rundum zufrieden sein. Dennoch verbanden er und Matthias Zelinger vom Herstellerverband VDMA Power Systems die guten Nachrichten mit Warnungen in Richtung Berliner Koaliti...

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