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29.01.2016 / Ausland / Seite 7

Keiner braucht Washington

Lateinamerikanisches Gipfeltreffen in Quito: Unterstützung für Friedensprozess in Kolumbien und Kampf gegen Zika-Virus

André Scheer

Ecuadors Präsident Rafael Correa hat eine positive Bilanz des vierten Gipfeltreffens der Lateinamerikanischen und Karibischen Staatengemeinschaft (CELAC) gezogen, das am Mittwoch (Ortszeit) in Quito stattgefunden hat. Der Regionalblock sei gestärkt aus einem für den Kontinent »schwierigen Jahr« hervorgegangen, da man sich geeint allen Herausforderungen besser stellen könne. »Die Welt der Zukunft besteht aus Blöcken, also haben wir mit einer Festigung des lateinamerikanischen und karibischen Blocks eine lautere Stimme in der Welt und mehr Einfluss, durch den wir die Folgen einer zutiefst ungerechten Weltordnung abmildern oder diese Ordnung sogar verändern können.«

Schon zum Auftakt der zwölfstündigen Konferenz hatte Correa gefordert, dass die 2010 gegründete CELAC, der alle 33 souveränen Staaten der Region angehören, die von den USA dominierte Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ablösen müsse: »Es gibt keinen Grund, warum wir unsere Probleme in Washin...

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