27.01.2016 / Antifa / Seite 15

Vom Folteropfer zum Spanienkämpfer

Oberhausener Verein erinnert an den Interbrigadisten Fritz Giga und seine Spuren in der Stadt

Klaus Oberschewen

Im Sommer 2014 hat die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen unter Vorsitz von Dorothee Radtke (SPD) auf Antrag der Linken Liste Oberhausen beschlossen, eine Straße in Alstaden nach dem Antifaschisten Fritz Giga zu benennen, der im Polizeipräsidium der Stadt gefoltert worden war und später im Spanischen Bürgerkrieg gekämpft hatte. Dessen Beginn jährt sich im Juli zum 80. Mal – und Fritz Giga ist eine der Persönlichkeiten, an die der Historische Verein Oberhausen-Ost e.V. mit antifaschistischen Stadtrundgängen erinnert. Durch zahlreiche Veröffentlichungen zur Oberhausener Stadtgeschichte ist sein Schicksal bekanntgeworden, zuletzt durch eine größere Darstellung in dem Buch »Faschismus kommt nicht über Nacht«, das der Verein 2012 herausgegeben hat. In der Lokalpresse erschienen ausführliche Besprechungen.

Während des Spanischen Bürgerkriegs hatten mehr als 5.000 deutsche Antifaschisten in den Internationalen Brigaden für die Demokrati...

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