Gegründet 1947 Freitag, 29. Mai 2020, Nr. 124
Die junge Welt wird von 2295 GenossInnen herausgegeben
23.01.2016 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

In Deutschland weiß man nichts

Am 27. Januar 1916 erschien der erste mit »Spartacus« unterzeichnete Politische Brief der linken Opposition gegen den Kriegskurs der SPD

Am 1. Januar 1916 tagte in der Berliner Anwaltskanzlei Karl Liebknechts eine Reichskonferenz der Gruppe »Internationale«. Sie beschloss, ihre Politischen Briefe fortan regelmäßig herauszugeben und mit »Spartacus« zu unterzeichnen. Ein Auszug aus dem Beitrag »Liebknechts kleine Anfragen« in der ersten Ausgabe:

Über die Taktik Karl Liebknechts bei Einbringung der Kleinen Anfragen scheinen eigentümliche Missverständnisse obzuwalten, und es dürfte notwendig sein, sie klarzustellen.

Die sozialdemokratische Fraktion hat nicht nur am 4. August und dann wiederholt für die Kriegskredite gestimmt, sondern sie hat darüber hinaus Regierungspolitik, d. i. Kriegspolitik, getrieben. Dokumentierte schon die Zustimmung zu den Krediten, dass die Fraktion bereit war, die Verantwortung für die Kriegführung mitzutragen – denn das und nichts anderes bedeutet trotz aller »Erklärungen« der parlamentarische Akt der Zustimmung –, so hat darüber hinaus die Fraktion, indem sie in den ...

Artikel-Länge: 4823 Zeichen

Dieser Beitrag gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Bitte tragen auch Sie mit einem Onlineabo dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €