Gegründet 1947 Donnerstag, 12. Dezember 2019, Nr. 289
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
13.01.2016 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Sorge um Devisenbringer

Filipinos bangen um Auslandsarbeitsplätze in den Golfstaaten. Auch Korruption, Inflation und schwacher Peso trüben die Stimmung

Thomas Berger

Das Jahr 2016 ist das der Wahlen auf den Philippinen. Doch der Start ins Jahr war eher verhalten. Einerseits sind die für die Wirtschaft des Landes extrem wichtigen Überweisungen der zahlreichen im Ausland arbeitenden Filipinos weiter gestiegen. Zugleich zog die Inflation im Dezember spürbar an, die Landeswährung Peso schwächelte und es könnte – bedingt durch die niedrigen Ölpreise – in den Golfstaaten demnächst weniger Jobs für globale Wanderarbeiter geben.

Existenzieller Geldfluss

Es geht hierbei nicht um Kleinigkeiten. Mehr als 2,3 Millionen Bürger der Philippinen arbeiten im Ausland. Ihre dort erwirtschafteten Einkünfte fließen zu einem beachtlichen Teil ins Land zurück – diese Gelder belaufen sich als Saldo der sogenannten Primäreinkommen (in der Verteilungsrechnung) des Bruttoinlandsprodukts auf 13,5 Prozent. Im Oktober 2015 wurde ein neuer Höchststand registriert; Devisen im Wert von umgerechnet 2,2 Milliarden US-Dollar waren amtlichen Angaben zufolg...

Artikel-Länge: 5515 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €