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12.01.2016 / Ausland / Seite 7

Unabhängigkeit statt Antikapitalismus

Katalonien: Linksbündnis einigt sich mit Regierungslager auf neuen Regionalpräsidenten

Mela Theurer, Barcelona

Carles Puigdemont ist neuer Präsident der katalanischen Regionalregierung. Der bisherige Bürgermeister von Girona wurde am Sonntag abend auch mit acht Stimmen der antikapitalistischen »Kandidatur für die Volkseinheit« (CUP) gewählt. Zuvor hatte sich die Linksallianz mit dem liberal geprägten Regierungsbündnis »Gemeinsam für das Ja« (Junts pel Sí, JxSí) am Samstag auf die Kandidatur Puigdemonts geeinigt. Bis dahin hatte noch alles auf ein Scheitern der Verhandlungen zwischen den Kräften hingedeutet, die sich beide für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien einsetzen. Ohne die nun erfolgte Einigung wären Neuwahlen unausweichlich gewesen.

Bei den Wahlen vom 27. September hatten die Parteien des Unabhängigkeitslagers die Mehrheit der Sitze erreicht. Das Bündnis JxSí, dem unter anderem die konservativ-nationalistische Convergència Democràtica de Catalunya (CDC) und die linksrepublikanische ERC angehören, ist seither mit 62 von insgesamt 135 Abgeordneten stä...

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