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28.12.2015 / Inland / Seite 5

Beschäftigtenrechte im Visier

Wirtschaftslobby wettert gegen Mindestlohn und erkämpfte Standards. Pläne von SPD-Ministerinnen zu Werkverträgen und Lohngerechtigkeit zurückgewiesen

Susan Bonath

Der seit einem Jahr geltende Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde wird Millionen Geringverdiener nicht vor Armut im Alter schützen. Das ist kein Geheimnis, jeder kann es sich ausrechnen: 1.450 Euro brutto für einen Vollzeitjob, während das Rentenniveau bis 2030 von derzeit knapp 50 auf 43 Prozent des Nettolohns sinkt.

Die SPD hatte ihn zusammen mit CDU und CSU zum Nachteil für Hartz-IV-Bezieher, Saison- und Leiharbeiter ausgehöhlt – und ihn anschließend dennoch als Errungenschaft der Arbeitenden gegen die Wirtschaftslobby gefeiert. Jetzt, zum Jahresende, schlägt letztere erneut Alarm. Der Grund: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert, die Lohnuntergrenze um 50 Cent auf neun Euro anzuheben. Zuvor hatte er Fakten präsentiert, mit denen er die düstere Prognose von vor einem Jahr, der Mindestlohn gefährde massenhaft Jobs, Lügen strafte.

»Unverständlich und illusorisch« sei der Wunsch, entrüstete sich Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der...

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