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21.12.2015 / Ausland / Seite 7

Keine Lösung in Sicht

Tausende Kubaner sitzen noch immer zwischen Costa Rica und Nicaragua fest

Volker Hermsdorf

In Mittelamerika ist am Wochenende ein Versuch zur Lösung der aktuellen Migrationskrise gescheitert. Costa Rica stellt deshalb seit Sonnabend keine Transitvisa für Kubaner mehr aus. Migranten von der Insel, die ohne Papiere einzureisen versuchten, würden wieder abgeschoben, kündigte Präsident Luis Guillermo Solís am Freitag abend an.

Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE meldete, sitzen derzeit bereits fast 6.000 kubanische Auswanderer an der Grenze zwischen Costa Rica und Nicaragua fest. Mehr als 2.000 weitere haben sich von Panama aus auf den Weg dorthin gemacht. Ihr Endziel sind die USA, die Kubaner – im Gegensatz zu anderen Migranten – mit der Zusage eines dauerhaften Aufenthaltsrechts und weiteren Privilegien anlocken. Die Migranten fürchten jedoch, dass Washington die gesetzliche Grundlage für die Sonderrechte der Kubaner in den USA, den »Cuban Adjustment Act« (CAA), abschaffen könnte und wollen vorher noch davon profitieren.

Im Rest der Welt sin...

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