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18.12.2015 / Feminismus / Seite 15

»Die Seele der Straße«

Süchtig nach Liebe und Leben, verehrt vom Publikum: Vor 100 Jahren wurde die Sängerin Édith Piaf geboren

Christiana Puschak

Non, je ne regrette rien«, mit dieser Liedzeile fasste Édith Piaf einmal ihr aufregendes Leben zusammen. Viele Legenden und Mythen und aberwitzige Gerüchte ranken sich um ihre Biographie mit den vielen ebenso glamourösen wie tragischen Liebesgeschichten.

Die Karriere der Édith Giovanna Gassion, so ihr Geburtsname, begann in ärmlichen Verhältnissen. Vor 100 Jahren, am 19. Dezember 1915, wurde sie in Belleville, einem Pariser Arbeiterviertel, geboren. Ihr Vater war Zirkusakrobat, ihre Mutter eine Straßensängerin, die früh die Familie verließ. Édith wuchs bei der Mutter ihres Vaters auf, die in der Normandie ein Bordell führte. Liebevoll, ja zärtlich kümmerten sich die Frauen dort um das schmächtige Mädchen, dem der Besuch der Schule wegen des »sündigen« Umfeldes vom Pfarrer verwehrt wurde. Wie sie uns in ihrer Autobiographie »Mein Leben« wissen lässt, drohte sie in jungen Jahren zu erblinden. Eine Wallfahrt zur heiligen Thérèse von Lisieux, so fährt sie in i...

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