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18.12.2015 / Ausland / Seite 6

Streik gegen Kürzungen

In der Westschweiz sind die Staatsangestellten wegen geplanten Kürzungen in den Ausstand getreten

Florian Sieber

Nachdem am Dienstag in Genf erneut Tausende Angestellte des öffentlichen Diensts ihre Arbeit niederlegten, hat die Streikleitung beschlossen, bis zum 21. März von neuen Aktionen abzusehen. Die Entscheidung fiel spät in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Der Grund für den Ausstand sind die geplanten Einschnitte im Haushalt des Kantons Genf für das Jahr 2016. Insgesamt sollen die Ausgaben für Löhne um fünf Prozent gekürzt werden, die Regierung hat dazu 92 Maßnahmen vorgelegt. Besonders in der Kritik stehen die Anhebung der Wochenarbeitszeiten von 40 auf 42 Stunden und die Streichung der bereits beschlossenen Lohnerhöhung für Staatsangestellte.

Während die etwa 400 Teilnehmer der Streikversammlung darüber berieten, ob der Ausstand weitergehen solle, traf das Angebot der Genfer Regierung ein, Verhandlungen aufzunehmen, wenn dafür von einem erneuten Ausstand abgesehen werde. Für die Streikenden ist dies ein erster Sieg. Doch dafür musste für Schweizer Verhä...

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